MIT: Stuttgart 21 mit Vorteilen für den Landkreis
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) befasste sich bei ihrer Sitzung im Marineheim mit dem Projekt Stuttgart 21. Die MIT unterstützt wie die CDU das Projekt Stuttgart 21. Die MIT befasst sich dabei besonders mit der Situation des Bahnverkehrs im Landkreis und den Vorteilen des Projektes für den Kreis Heidenheim.
Die bedeutendste Verbesserung, so der Vorsitzende Michael Kolb, ergebe sich für die Fahrtzeit aus dem Landkreis zum Stuttgarter Flughafen. Während man heute, gleich ob über Aalen oder über Ulm, zweimal umsteigen müsse, um dann mit der S-Bahn zum Stuttgarter Flughafen zu kommen, gehe es dann über Ulm mit 1 Mal umsteigen mit der Schnellbahn entlang der Autobahn direkt zum Flughafen. Das bedeute z. B. für Heidenheim eine beinahe Halbierung der Fahrzeit von ca. 2 ½ Stunden auf 1 Stunde 22 Minuten. Für die Bewohner des Unteren Brenztals sind die Fahrzeiten naturgemäß noch kürzer.
Hieraus ergäben sich nicht nur Vorteile für Urlaubstouristen und die heimische Wirtschaft, die dann einen Flughafen „in direkter Anbindung“ habe, so Michael Kolb, sondern auch einen Schritt zu mehr umweltfreundlichem Verkehr auf der Schiene. Die meisten Heidenheimer benutzen derzeit, da der Flughafen mit der Bahn nur äußerst umständlich zu erreichen ist, für den Weg dorthin den Pkw. Mit der Schnellbahn über Ulm ergebe sich eine neue, schnelle und bequemere Alternative.
Die Anbindung des Flughafens sieht die MIT für den Kreis Heidenheim als den entscheidenden Pluspunkt. Denn diese ergebe sich bei „K 21“ nicht. Hier würde die Bahn aus Ulm wie bisher durch die Neckarvororte direkt in den Hauptbahnhof angebunden. Daneben zählten zu den zahlreichen Unternehmen, die am Bau von S 21 beteiligt sind, auch viele Mittelständler. Bei den hohen Kosten für Stuttgart 21 handele es sich um Investitionen und nicht um „rausgeschmissenes Geld“. |